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Pudding-Apfel-Streuselkuchen

Ich mag Hefegebäck einfach furchtbar gerne. Es nimmt zwar immer mehr Zeit in Anspruch als Rührteig durch die Ruhezeiten, aber ich finde den Geschmack und die Konsistenz einfach super. Zusammen mit der Pudding-Apfel-Füllung bleibt der Hefeteig auch noch am nächsten Tag schön saftig. Der Kuchen verbindet also eigentlich alles was ich gerne mag, Hefeteig, Apfelkuchen mit ner ordentlichen Portion Zimt und Streusel. Mmmmmmh… 🙂

Das Rezept reicht für ein Blech. Man kann damit also auch direkt eine Menge Leute glücklich machen. 😉

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Vegane Mini-Berliner

Berliner standen ja schon ewig auf meiner To-do-Liste. Nur nervt mich dann doch meistens, dass man vom Frittieren im Haus immer noch so lange was hat. 😉 Wir haben keine Fritteuse und ich werde mir auch keine mehr anschaffen. Das lohnt sich bei uns nicht. Wir kommen gan gut ohne aus. 😉 Also dachte ich erstmal, dass es doch inzwischen allerhand Rezepte für Ofenberliner gibt. Die sehen eigentlich auch alle sehr lecker aus und gesünder dürfte es wohl auch sein. Aber dann dachte ich mir doch, „Neeeeee, frittieren muss schon sein!“ 😉 Wir frittieren ja wie gesagt fast nie, aber bei manchen Dingen muss es einfach sein. Man muss es ja nicht jeden Tag essen. 😉

Bleibt nur noch das Geruchsproblem. Dafür kam mir dann aber vor einiger Zeit ein Gedankenblitz. Wir haben fürs Camping eine Induktionskochplatte. Also warum nicht einfach ab in den Garten mit Topf und Platte und losgebacken. Das hat wirklich prima geklappt.

Und zum Schluss blieb also noch eins übrig: Der passende Anlass. 😉 Also eigentlich wollte ich vor Berlinern auch noch Donuts machen. Nun kam aber plötzlich wieder die Faschingszeit und ich wollte noch etwas fürs Kinderfasching haben. Und dann habe ich kurzerhand beschlossen: Jetzt oder nie; es ist Zeit für Berliner. 🙂 Aber nicht einfach irgendwie sondern vegan. In Sachen vegane Rezepte hab ich eindeutig einen Favoriten. Und zwar Stina Spiegelberg von Veganpassion. Ihr Backbuch ist sozusagen meine Vegan-Back-Bibel. 😉 Auf ihrem Blog gabs zum Valentinstag ein Rezept für Herz-Donuts. Ich habe es ein kleines bisschen abgeändert und rausgekommen sind dabei echt super leckere Berliner. 🙂 …oder Krapfen, Kreppel, Pfannkuchen und welche Namen sie noch alles tragen. Fakt bleibt, sie dürften die (Fett-)Sünde wert sein. 😉

Ich habe die Berliner nicht wirklich mini mini gemacht, sondern einfach kleiner als das Original. Wenn ihr sie wirklich mini mini haben wollt, müsst ihr einen kleineren Ausstecher nehmen oder ihr formt kleine Bällchen aus dem Teig. Dann bekommt ihr aus dem Rezept auch entsprechend mehr Berliner.

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Pizzagugelhupf

Gestern hab ich euch ja das Rezept für meinen Nussgugel verraten. Und weil ich das Thema für den 86. und letzten Bread Baking Day so schön finde, habe ich kurzerhand beschlossen auch noch ein herzhaftes Rezept beizusteuern. 🙂 So gebe ich dem Bread Baking Day einen doppelten Abschied. Ich habe es zwar leider vorher nur bei einem Bread Bakng Day teilgenmmen, aber ich habe es immer gerne verfolgt und auch das ein oder andere Rezept nachgebacken. 🙂

Bread Baking Day #86 - GugelhupfDer zweite Hefegugel ist definitiv etwas für Pizzafans. 🙂 Denn er hat alles drin, was auch auf eine Pizza kommt 🙂 Kräuter, verschieden Toppings und natürlich Kääääääse. 😉 Ich habe ein Pizzagewürzmischung mit Oregano, Majoran, Thymian und getrockneter Paprika verwendet. Ihr könnt aber natürlcih einfach eure Lieblingskräuter verwenden. Auch bei der weiteren Füllung konnt ihr natürlich auch nehmen was euch am besten schmeckt, allerdings solltet ihr dabei darauf achten, dass es icht zu viel wird. Wer es scharf mag kann z.B. nur eine halbe Paprika nehmen und dafür kleingeschnittene Peperoni hinzufügen.

Wenn man den Gugel frisch aus dem Ofen anschneidet, läuft der Käse richtig schön raus. Omnomnom, ich könnte direkt wieder ein Stück davon vertragen. 😉 Er schmeckt aber nicht nur warm, sondern auch kalt sehr gut. Vielleicht als Beilage auf einem Buffet. Tomatensoße zum Dippen passt perfekt dazu. 🙂

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Nuss-Hefegugel

In diesem Monat findet der 86. Bread Baking Day statt und damit auch der letzte. Zorra von kochtopf.me hat beschlossen den Bread Baking in Rente zu schicken, frei nach dem Motto „wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“. 🙂 Ich habe es in der Zeit leider nur einmal geschafft ein Rezept zum Bread Baking Day beizusteuern. Da wollte ich es mir zumindest nicht nehmen lassen am Abschieds Bread Baking Day teilzunehmen.

Bread Baking Day #86 - Gugelhupf

Zum Abschied hat sich Zorra Hefegugelhupfe gewünscht, süß oder herzhaft. Mir kam direkt in den Sinn, dass ich vor Jahren mal einen Hefegugelhupf mit Nüssen gemacht habe und das in meiner Erinnerung ganz lecker war. 🙂 Also war ja schon mal klar, dass ich diesen zum Bread Baking Day beisteuern werde.

Der erste Versuch ging dann aber mal diret in die Hose. Aber davon lasse ich mich natürlich nicht abhalten. 😉 Beim zweiten Mal ist dann aber alles so geaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. 🙂 Der Teig ist richtig schön aufgegangen. Er ist schön fluffig und durch die Nussfüllung auch saftig. Wer keine Haselnüsse verträgt, kann diese einfach weglassen und die Buttermenge dann auf etwa 75 g reduzieren. Der Gugel schmeckt auch nur mit Mandeln hervorragend. 🙂

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Extra cheesy Crust Pizza

Am Sonntag gab es auf Instagram mal wieder ein synchron Event. Am 25.11. gibt es auf Netflix ein Gilmore Girls Revival und um das gebührend zu würdigen, wurde vom Rezeptebuch-Team (klick) ein #gilmoregirlssynchronkochen organisiert. Da musste ich natürlich uuuuuuunbedingt mitmachen. Ich konnte mich kaum entscheiden, was ich zu dem Event beitragen wollte. Von Blaubeerpancakes über Burger bis zu Twinkies kam mir alles in den Sinn. Für den Hauptgang habe ich mich dann aber für den Klassiker entschieden: Pizza! Die gehört einfach zu den Gilmore Girls dazu. Zu Lorelais Geburtstag hat Rory sogar mal die größte Pizza der Tri-State Area backen lassen. 🙂 Bei den Gilmores kommt auf die Pizza meist nur Peperoni-Salami. Für mich durfte es ruhig auch etwas Gemüse sein. 😉 Damit die Pizza nachher nicht noch zu gesund rüber kommt, hab ich ihr einen doppelten Boden verpasst zwischen dem sich eine Schicht lecker Cheddarkäse versteckt. 🙂

Also habt ihr Lust auf  Pizza bekommen? Dann kommt mit mir nach Stars Hollow und nehmt euch ein Stück cheesy Pizza. 😉

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Pumpkin Monkey Bread

Momentan ist die Kürbis-Saison ja voll im Gange. Früher mochte ich Kürbis ja so gar nicht. Irgendwann hab ich dann die ein oder andere Kürbissuppe doch für ok befunden und inzwischen find ich den Kürbis doch nicht so schlecht. 😉 Meist halte ich mich aber an Hokkaido. Damit kann man neben der besagten Kürbissuppe aber auch schon einiges anstellen. 🙂 Um euch das zu beweisen, habe ich direkt mal ein süßes Rezept mitgebracht. Und zwar für ein Monkey Bread mit Kürbis. Das Monkey Bread kommt, wie ihr euch wahrscheinlich schon gedacht habt, aus den USA. Es handelt sich dabei um ein Hefeteiggebäck bei dem der Hefeteig in kleine Bällchen geteilt und in einer Zucker-Zimt-Mischung gewälzt wird. Die Bällchen wandern dann alle in eine Backform, so dass eine Art süßes Pull-Apart-Bread entsteht. In die Kategorie „Gesund“ fällt es ganz bestimmt nicht. 😀

So viel also zum normalen Monkey Bread. Ich bin dann aber noch einen Schritt weiter gegangen und hab Kürbis in den Hefeteig gegeben. Kürbismus kann man wohl auch in Dosen im Internet bei Anbietern amerikanischer Lebensmittel kaufen. Vielleicht sogar in größeren Supermärkten. Ich weiß es nicht. Ich mache meins einfach selber und habe dann direkt auch gleich etwas mehr auf Vorrat für andere Rezepte. Man kann den Kürbis entweder im Backofen weich garen ( ca 1 Stunde) oder im Topf mit etwas Flüssigkeit weich kochen (30-45 Minuten) und dann pürieren. Den Hokkaido kann man auch direkt mit der Schale pürieren.

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Bei meinem ersten Versuch für dieses Rezept habe ich es etwas zu gut gemeint mit der Teigmenge. Die Folge war, dass die Äffchen im Ofen nach und nach aus der Backform gehüpft sind. 😉 Achtet also darauf, dass eure Backform groß genug ist und die Äffchen noch genug Platz haben um nach oben zu wachsen. 🙂

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Apfel-Marzipan-Zopf, vegan

Eigentlich hab ich zu diesem Rezept gar nicht viel zu sagen… 😉 Apfel und Marzipan sind einfach ein Dreamteam. 🙂

Nachdem mein erster Versuch (hier) mit veganem Hefeteig so gut gelaufen ist, wird dieser Hefeteig jetzt einfach in allen Varianten probiert. 😉

So, und nun kommen wir schon zum Rezept.

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Fernweh Skandinavien, Teil 6: Ugnstrull – Ofentrolle

Wenn die kalte Jahreszeit kommt, macht man es sich abends gerne zu Hause gemütlich. Da bieten sich diese leckeren Ofentrolle als Begleiter perfekt an. Ugnstrull ist ein gotländisches Brot aus Roggenmehl, dass normalerweise zu einem großen Laib geformt wird. Aber auch in Form kleiner Brötchen schmeckt es gut und lässt sich so auch besser mitnehmen, z.B. zu einem Picknick. Die Trolle werden traditionell mit Speck, Zwiebeln und Pfeffer gefüllt. Durch diese Füllung bleiben sie auch noch ein paar Tage schön saftig. Ich habe aber auch probiert ein paar mit selbstgemachtem Krautsalat zu füllen, was auch sehr lecker war.

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Dinkeltoastbrot

Ich liebe frisches Brot und backe super gerne mit Sauerteig, aber manchmal muss es einfach schneller gehen. Wenn es eins gibt, in dem ich beim Brotbacken Experte bin, dann wohl darin abends den Sauerteigansatz zu vergessen. 😉 Vor kurzem war es dann mal wieder soweit. Am Nachmittag fiel mir ein, dass wir noch ein Brot brauchen. Von einer Bekannten hatte ich noch ein Rezept für ein Dinkel-Mais-Toastbrot. Warum eigentlich nicht. In der Not schmeckt Toastbrot auch abends. 🙂 Maismehl hatte ich nicht, also habe ich ein bisschen mit den Mehlsorten, die ich da hatte, improvisiert. Das Ergebnis war…  ok. 😀 Ein paar Versuche später entstand dann endlich dieses Rezept. Beim Backen liegt schon ein herrlicher Geruch nach Butter in der Luft.

Das Brot lässt sich auch sehr leicht in eine vegane Variante ändern. Geschmacklich und optisch unterscheiden sich die beiden Varianten kaum. Mein Mann hat es jedenfalls nicht gemerkt. 😉 Weiterlesen