Haferflockenbrot

Kennt ihr das, wenn man abends im Bett liegt und nicht einschlafen kann? Ich kenn das eigentlich nicht, Job, Kinder, Haushalt halten mich gut auf trapp. Abends falle ich dann todmüde ins Bett und schlafe sofort ein. Doch nach 2 Wochen Weihnachtsurlaub war ich so ausgeruht, dass ich ewig im Bett lag und nicht einschlafen konnte. Es hatte aber auch etwas gutes, mir kam die Idee für dieses Brot 🙂

Ihr braucht:

Für das Aromastück:

  • 50g Sesam
  • 50g Sonnenblumenkörner
  • 50g Leinensamen
  • 50g Haferflocken
  • 8g enzymaktives Backmalz
  • 130g Wasser lauwarm

Als erstes müsst ihr das Aromastück ansetzen. Alle Zutaten dafür in einen Topf oder ofenfeste Form geben und für ca. 1,5 bis 2 Stunden in den auf 50°C vorgeheizten Backofen geben.

Für den Hauptteig braucht ihr:

  • 250g Mehl Typ 550
  • 250g Weizenmehl
  • 30g Roggenmehl
  • 60g Roggenanstellgut
  • 60g Weizenanstellgut
  • 11g Salz
  • 10g Hefe
  • 20g Butter
  • 190g Wasser
  • Aromastück

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 10 Minuten kneten lassen. Bei mir macht das meine Küchenmaschine. Während sie arbeitet kann ich schon mal die ersten Sachen wegräumen 🙂

Den Teig jetzt in der Schüssel 45 Minuten ruhen lassen. Nach dem der Teig sichtbar aufgegangen ist könnt ihr ihn aus der Schüssel nehmen und rund formen. Das geformte Brot mit Wasser befeuchten. Ich nehme dafür eine Blumenspritze oder einen Pinsel. Jetzt noch in Haferflocken wenden. Da ich kein Gärkörbchen besitze, nehme ich ein Trockentuch und lege es über eine mittlere Schüssel und gebe dann das Brot dort hinnein. Jetzt noch einmal abgedeckt 60 Min. gehen lassen.

Den Backofen auf 210°C vorheizen und kräftig schwaden. Das Brot einschneiden, 50 Min. backen und schon ist es fertig.

Der Familie hat es super geschmeckt und ich musste es gleich mehrmals backen 🙂haferflockenbrot2

Dieses Brot lässt sich auch mal gut „auf den letzten Drücker“ machen. Sauerteig setzte ich immer gleich in größerer Menge an. Im Marmeladenglas wohnt dann reichlich Anstellgut im Kühlschrank. Das Aromastück kann man auch gleich in größerer Menge machen und dann Portionsweise einfrieren. So lässt sich am Nachmittag nach der Arbeit ein leckeres Brot zum Abendbrot backen.

Genug der Worte und ab in die Küche!

Eure Doreen

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